Lektor in Deutschland

 

 

 

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Hier finden Sie Hinweise und Informationen zu Lektoren in Deutschland


Impressum / Kontakt

Gisela Merz-Busch
Burgwedelkamp 17 EG
D-22457 Hamburg

Telefon: 040 - 550 42 92
E-Mail: web@merz-busch.de
USt-IdNr.: DE118119702

 

Hinweis:
Im Jahre 1999 hat das Redaktionsbüro Merz-Busch in Zusammenarbeit mit einem erfahrenen IT-Spezialisten ein datenbankgestütztes Lektorenverzeichnis entwickelt und über Jahre aktiv betrieben. Hier in diesem Freiberufler-Portal lektorat.de gibt es vielfältige Information zum Thema Lektor.

 

 

 

 

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Das Lektorieren umfasst folgende Tätigkeiten:

- Prüfung der äußeren Form des Manuskriptes
Zunächst hat der Lektor unmittelbar nach Lieferung des Manuskriptes durch den Autor zu prüfen, ob es in seiner äußeren Form den Anforderungen und Vorgaben genügt. Unter dem Begriff Manuskript fasst man in diesem Zusammenhang alle für die Veröffentlichung bestimmten Unterlagen, zu denen der Text und die Bilder gehören, zusammen.

- Kontrolle der Vollständigkeit
Mit dem Prüfen der äußeren Form ist die Kontrolle der Vollständigkeit aller Manuskriptteile verbunden. Dabei ist festzustellen, ob bestimmte Bildvorlagen, einzelne Textseiten oder Quellenangaben fehlen.

- Eingehende Analyse des Gesamtmaterials
Die nutzbringende, kritische Analyse eines Manuskriptes setzt logisches Denken voraus. Dementsprechend wird ein Lektor erfolgreich arbeiten können, der Gesetzte und Regeln logischen Denkens gut anzuwenden weiß.

Zumindest in groben Zügen muss der Lektor mit dem Thema der künftigen Publikation vertraut sein. Ohne dem ist weder eine kritische Analyse noch ein klares Verstehen möglich. Ein Lektor, der den G Gegenstand eines Buches schlecht kennt, wird häufig nicht zum Helfer des Autors, sondern zu dessen Widersacher, denn durch ungenaues Verstehen des Textes kann dieser beim späteren Redigieren ungewollt verschlechtert werden, indem er auf verschiedene Art und Weise entstellt wird.

Ein Lektor benötigt vielseitige und gründliche sprachlich-stilistische Kenntnisse und ein feines Sprachgefühl. Ohne diese ist eine sachliche Kritik der Arbeit des Autors nicht möglich.
Je umfangreicher das Allgemeinwissen des Lektors ist, desto größer sind seine Möglichkeiten erfolgreich als Lektor zu arbeiten. Weiterhin muss der Lektor die Fähigkeit haben, alle Überlegungen und Vorschläge anzuzweifeln und einer gründlichen Prüfung zu unterziehen. Er muss es verstehen, gewandt und selbständig zu denken, ohne sich dem Autor unterzuordnen, Widersprüche und andere Mängel und Fehler wahrzunehmen und sorgfältig aufzudecken.

Sehr wichtig ist auch die Fähigkeit des Lektors die Bedürfnisse des potentiellen Lesers zu kennen, um daraus die Zielrichtung und Aufgabe der Veröffentlichung konstruktiv zu beeinflussen.

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Tipp zur Krankenkasse Freiberufler

Wenn sich der Lektor für den Beitritt zu einer gesetzlichen Krankenversicherung entscheidet, so hat er die Wahl zwischen den Allgemeinen Ortskrankenkassen (AOK), den Ersatzkassen und den Betriebs- oder Innungskrankenkassen.

Die Kassen sind verpflichtet, jeden aufnehmen, denn seit dem Jahr 2009 besteht eine Pflicht zur Krankenversicherung.

Eine Gesundheitsprüfung, wie sie von den privaten Krankenkassen vorgenommen wird, steht nicht als Hürde zwischen dem Antragsteller und der Versicherung. Risikozuschläge gibt es ebenfalls nicht.


Welche Leistungen erbringen denn nun aber die gesetzlichen Krankenversicherungen im Allgemeinen?

- Ehepartner und Kinder sind kostenlos über die Familienversicherung versichert, wenn sie nicht selbst versicherungspflichtig sind.
- Die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen und Kuren werden übernommen.
- Die üblichen Regelungen für die Zahlungen, die für Zahnersatz anfallen, gelten.

Je nach Krankenkasse werden darüber hinaus Leistungen erbracht, wie zum Beispiel die Zahlung von Mutterschaftsgeld oder Krankengeld.

Wer weiß, dass die Familienplanung noch nicht abgeschlossen ist, sollte sich als Lektorin auch unter dem Aspekt der Zahlung von Mutterschaftsgeld oder der Übernahme von Kosten zum Beispiel für die Entbindung im Geburtshaus eine Krankenkasse auswählen.

Als Freiberufler haben Sie die Möglichkeit, den Anspruch auf Krankengeld mitversichern zu lassen, was sich aber natürlich auf die Höhe der Beiträge auswirkt.

Derzeit (Stand November 2010) gilt ein pauschaler Satz für die Beiträge von 14,9 Prozent und der ermäßigte Satz von 14,3 Prozent, wenn Sie keinen Anspruch auf Krankengeld haben. Die Kassen dürfen darüber hinaus einen Zusatzbeitrag erheben, der von allen Versicherten zu zahlen ist.

Ein Prozent des Einkommens gilt dabei als Obergrenze, die nicht überschritten werden darf. Wird keine Prüfung des Einkommens vorgenommen, so darf der Zusatzbeitrag acht Euro nicht übersteigen.

Die Krankenversicherung für Lektoren bieten darüber hinaus auch Wahltarife an, zum Beispiel wird der Beitrag günstiger, wenn eine Selbstbeteiligung im Krankheitsfall vereinbart wird oder es gibt eine Rückzahlung der Beiträge, wenn der Versicherte mindestens ein Jahr lang nicht beim Arzt war.

 

Tipps zum Thema Kredit Freiberufler

Sie können als Lektor in die Freiberuflichkeit starten, ohne über großes Kapital zu verfügen.

Was Sie wirklich benötigen, sind Kontakte und erste Aufträge, damit erst einmal Geld in die Kasse gespült wird. Damit in Zusammenhang steht, dass Sie über eine ausreichende Geschäftsausstattung und über das nötige Startkapital für ein wenig Werbung verfügen müssen.
Wenn das nicht aus eigener Tasche zu erreichen ist, so sollten Sie zwangsläufig über einen Kredit oder eine Form der Finanzierung nachdenken.


Ein Beispiel für eine Finanzierungsmöglichkeit ist der Kontokorrentkredit.

Dieser ist im Prinzip mit dem Dispositionskredit für Arbeitnehmer vergleichbar. Sie bekommen einen bestimmten Betrag eingeräumt, um den Sie Ihr Konto überziehen dürfen.

Natürlich leiht Ihnen die Bank das Geld nicht kostenlos, sondern die Überziehung ist mit der Zahlung von Zinsen verbunden.

Wenn es sich nicht um eine regelmäßige Maßnahme handelt, ist solch ein Kredit durchaus sinnvoll, denn er taucht nicht in der Schufa auf und Sie sind nicht offiziell verschuldet. Wenn sich aber abzeichnet, dass die Überziehung auf Dauer notwendig wird – etwa, weil sich der Gewinn nicht so entwickelt, wie gehofft – so sollten Sie über einen Kredit als Freiberufler nachdenken.

Denn der große Nachteil des Kontokorrentkredites sind die im Vergleich zu einem normalen Kredit höheren Zinsen. Vielleicht reicht schon ein Mikrokredit über 500 Euro aus, damit Sie die nötigsten Ausgaben erst einmal tätigen können.

Auch ein Kleinkredit, der von den Banken in unterschiedlicher Höhe vergeben wird und teilweise bis 20.000 Euro geht, kann sinnvoll sein. Vergleichen Sie auf jeden Fall die Angebote der einzelnen Banken.

Für einen solchen Kreditvergleich kann das Internet eine wertvolle Hilfe sein. Hier finden Sie verschiedene Kreditrechner, in denen Sie Summen, Raten oder Laufzeiten je nach Wunsch eingeben und ändern können. Sie finden damit die für Sie optimale Möglichkeit der Finanzierung.

Soll der Kredit bei einer Internetbank aufgenommen werden, so kann der Antrag meist direkt nach dem Kreditvergleich gestellt werden.

Der Ablauf der Bearbeitung des Antrags unterscheidet sich dann aber kaum von dem, der in einer Filialbank gestellt wird. Auch hier werden die nötigen Unterlagen (Businessplan oder gegebenenfalls bereits ein Nachweis über das erzielte regelmäßige Einkommen, Kopie des Personalausweises, usw.) gefordert, ehe eine Entscheidung getroffen wird.